Schnellnavigation:

onlinetaste
Zur Väterseite
Freitag, 04. Februar 2011

Sexualpädagogische Angebote in der Schule. DONUM VITAE erzielt Bestnoten.

München, 4.2.2011. Sexualpädagogische Angebote gehören zu den Kernaufgaben von DONUM VITAE.

Sexualität betrifft jeden - ein heißbegehrtes Thema, an dem alle Jugendlichen interessiert sind. Ansprechpartner und Informationsquellen, wie Eltern, Lehrer, Freunde und unterschiedlichste Medien, stehen ihnen ausreichend zur Verfügung. Jedoch bleibt trotz aller Aufklärungsbemühungen vieles im Dunkeln. Diese Lücke schließen BeraterInnen von DONUM VITAE, die in die Schulen gehen. Für ihren Einsatz erhielten sie Bestnoten.

Dies ist das Ergebnis einer wissenschaftlich begleiteten Evaluation. Mit Unterstützung von Prof. Otto Opitz wurden bayernweit 3093 SchülerInnen sowie 318 Lehrer und Eltern befragt. Die repräsentative Studie bescheinigt DONUM VITAE höchste fachliche und persönliche Kompetenz. 95 % der Jugendlichen, Eltern und Lehrer sind an weiteren derartigen Veranstaltungen interessiert. Als Konsequenz der Studie wurde an verschiedenen Schulen eine „Schulsprechstunde“ eingerichtet. Auch LehrerInnen können sich an unsere Fachkräfte wenden, um sich Anregungen für die Sexualerziehung zu holen.

Kinder aus vierten Klassen stellten Fragen wie: „Den Penis in die Scheide schieben – wie soll das gehen?“, „Warum stellt sich der Penis auf?“ oder „Wie fühlt man Gefühle?“. Jugendliche aus siebten Klassen wollten wissen: „Wie lange dauert Sex?“, „Was ist beim ersten Mal zu beachten?“ und „Wie fängt man eine Beziehung an?“. Solche Fragen haben zu den Themen der Veranstaltungen geführt, zum Beispiel biologische Vorgänge, Freundschaft und Beziehung, Pornografie und Gewalt.

In ihren Ängsten und Unsicherheiten brauchen Heranwachsende kompetente Ansprech-partnerInnen zur Gestaltung der eigenen geschlechtlichen Persönlichkeit. Obwohl Eltern bzw. Lehrer und Jugendliche täglich miteinander umgehen, werden intime Themen über Liebe, Sexualität und Partnerschaft weitgehend vermieden. Hier zeigt sich eine gewisse Befangenheit oder gar Hilflosigkeit. Vorteilhaft erscheint daher der Einsatz von externen BeraterInnen, die sich wieder in die Anonymität zurückziehen. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre wird mit kreativen und spielerischen Methoden gearbeitet.

Für männliche und weibliche Jugendliche sind getrennte Arbeitseinheiten vorgesehen. Jungen stellen eher Fragen zu Dingen, die sie im Internet gesehen haben, wie Hardcore-Pornografie und liebestechnische Superleistungen. Dies schockiert Mädchen oft, ihnen geht es eher um Freundschaft, Vertrauen und Liebeskummer, was Jungen hingegen uncool finden. Mädchen beschäftigt auch die Angst, nur ein Objekt der männlichen Begierde zu sein.

Es hat sich bewährt, als gemischt geschlechtliches Team zu arbeiten. Durch diese Einsätze werden Jungen und Mädchen Identifikationsmöglichkeiten und Modelle für den Umgang miteinander angeboten. Die Gestaltung einer guten Sexualkultur bedarf einer gelingenden Kommunikation und eines wertschätzenden Umgangs miteinander.

Die Thematik „Liebe, Freundschaft und Sexualität“ muss je nach Entwicklungsstand immer wieder neu behandelt werden, da sich im Laufe des Lebens die Fragen und Erfahrungen verändern. Die persönliche Auseinandersetzung mit altersgemäßen Informationen und gesellschaftlichen Sichtweisen, in einer Kind- bzw. jungendgerechten Sprache eingebracht, macht die SchülerInnen zu kompetenten Liebes- und Sexualpartnern.

 

Weitere Informationen und Fotos stehen Ihnen in einer elektronischen Pressemappe auf unserer Homepage www. donum-vitae-bayern.de in der Rubrik Presse zur Verfügung.